Menschen schieben Bus als Zeichen der Zusammenarbeit

Sozialpolitische Themen

Migration und Integration gehören zusammen

Das Integrationskonzept der Stadt Aachen
Die Arbeitsplattform Migration ist der Zusammenschluss der jeweils sechs Integrationsagenturen und Migrationsberatungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden in der Städteregion Aachen. Als Mitgliedsorganisationen des Paritätischen sind das Pädagogische Zentrum e.V., Refugio e.V. und Türöffner e.V. vertreten. Die Arbeitsplattform Migration beteiligt sich an der Organisation der Partizipationsprozesse von relevanten Fachleuten zur Entwicklung des Integrationskonzeptes. Die Kooperation aller Ebenen ist dabei eine unerlässliche Bedingung und mit großen zeitlichen Ressourcen verbunden. Durch diese Zusammenarbeit ergänzen sich die Aufgaben kommunaler und gemeinnütziger Träger zu einem gemeinsamen Ziel – dem friedlichen Zusammenleben aller Nationalitäten in der Städteregion Aachen.

Gemeinsam mit der Fachbereichsleitung, dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Aachen, den Migrantenvertreter*innen und der*dem Integrationsbeauftragten haben wir unter Moderation des Instituts für Soziale Innovation die verschiedensten Beteiligungsforen, Initiativkreise und Fachforen entwickelt, geplant und durchgeführt. Alle Ergebnisse wurden gemeinsam ausgewertet, verschriftet und kontinuierlich weiterentwickelt bis hin zum Entwurf der aktuellen Version des Integrationskonzepts. Erfreulich konstruktiv und im Landesvergleich einmalig war dabei immer das Prinzip der gleichberechtigten Partizipation quer durch alle Bevölkerungsgruppen, Institutionen, Vereine, Verwaltung und Politik. Gegenwärtig werden durch Politik und Verwaltung Handlungsfelder definiert, die den unterschiedlichen Zuständigkeiten und Kostenstellen zugeordnet werden sollen.


Demokratie
Der Workshop „Standort Demokratie – Haltung entwickeln im Dialog“ ist das Ergebnis immer wiederkehrender, intensiver kollegialer Anfragen. Eingeladen und durchgeführt haben gemeinsam die Kooperationspartner in der Migrationsarbeit:

  • die Kommunalen Integrationszentren der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen
  • die Integrationsbeauftragten der Stadt Aachen und
  • die Arbeitsplattform Migration


Angesichts gesellschaftspolitischer Veränderungen entstehen gerade im Migrations- und Integrationsbereich neue Herausforderungen wie Demokratiegefährdung, zunehmender Populismus und Demokratiefeindlichkeit.
Daher ist es unerlässlich als Multiplikator Stellung zu beziehen, die eigene Haltung und Erfahrungen zu hinterfragen und diese für den professionellen Arbeitsalltag zu stärken und zu vertreten. Ziel der Veranstaltung „Standort Demokratie - Haltung entwickeln im Dialog“ war es, eigene Erfahrungen und Haltungen einordnen zu können; darüber hinaus eine Standortbestimmung bezüglich des eigenen Demokratieverständnisses vorzunehmen und professionelles „Handwerkzeug“ zum bestmöglichen Umgang sowohl mit dem Klientel, als auch mit Fachkräften, die im sozialen Bereich tätig sind, zu entwickeln.

Mit diesem Workshop beginnt eine Reihe nachfolgender Dialogveranstaltungen, die sich an weiteren Orten und Quartieren in Aachen und in der Städteregion Aachen fortsetzen soll.

Bundesteilhabegesetz
Das Bundesteilhabegesetz – Fachgespräch mit Expert*innen
Die Veranstaltung der AG zum Bundesteilhabegesetz in den Kurparkterrassen fand vor der letzten Lesung im Bundestag statt. Wir haben Expert*innen aus den Einrichtungen aufs Podium gebeten und die mehr als 100 Gäste aus den Vereinen und Verbänden konnten ihre Fragen und Bedenken vortragen. Am Ende wurde daraus ein Paket geschnürt, das wir den Politiker*innen für die abschließenden Beratungen mit auf den Weg gegeben haben.
Bei einer Informationsveranstaltung beschrieb der Experte der CDU, Uwe Schummer -im Ehrenamt auch Landesvorsitzender der Lebenshilfe NRW- die mehr als 70 Änderungen, die noch in den Gesetzesentwurf eingearbeitet werden konnten. Auch er betonte, dass noch nicht alle Baustellen beseitigt werden konnten.